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An bundesdeutschen Schulen ereignen sich jedes Jahr mehr als eine Million Schulunfälle. Oft sind die
ersten Minuten entscheidend für den Erfolg der Hilfeleistung. An der RS Rheinau helfen seit diesem
Schuljahr 12 Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter, die Folgen dieser Unfälle zu vermindern.
Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter können alle Schülerinnen und Schüler werden, die erfolgreich eine Erste- Hilfe- Grundausbildung mit 8 Doppelstunden und eine zusätzliche Schulsanitätsdienstausbildung absolviert haben. Die „Schulsanis“ kümmern sich nicht nur um die Wartung und Pflege der Materialien und versuchen, Gefahrenpotentiale zu verringern, sondern sie vertiefen und erweitern ihr Wissen um die Erste Hilfe ständig. Auch auf Schulfesten und anderen schulischen Veranstaltungen kommen sie ständig zum Einsatz. In den Pausen sieht man sie mit ihrer roten Schulsanitätstasche, die von der Barmer Krankenkasse gestiftet wurde, über den Schulhof „patrouillieren“. Natürlich immer mit einem offenen Auge für brenzlige Situationen. Den Schülerinnen und Schülern macht es Spaß, und die Schule profitiert von der Erhöhung der Sicherheit, die dieses vom Jugendrotkreuz initiierte Projekt bedeutet. „Unsere langjährige Erfahrung zeigt, dass die Zahl der Unfälle an Schulen mit Schulsanitätsdiensten rückläufig ist“, bestätigt Petra Unterberg, die Schulsanitätsdienstbeauftragte des DRK- Kreisverbandes Kehl. |