Der Elternbeirat konstituierte sich

Informationen zur aktuellen Situation der Schule und die erforderlichen Wahlen bildeten die Schwerpunkte der konstituierenden Sitzung, zu der die Elternvertreter der 14 Realschul-Klassen kürzlich zusammentraten.

Zum Auftakt berichtete Schulleiter Gebhard Glaser, dass aufgrund der zahlreichen Neuanmeldungen zum neuen Schuljahr drei 5. Klasssen gebildet wurden. Auch in der 10. Klassenstufe sind es 3 Klassen, ansonsten ist die Realschule zweizügig, die Zahl der Schüler stieg von 339 auf 370. Da nur 12 Klassenzimmer zur Verfügung stehen, mussten zwei Wanderklassen gebildet werden. Engpässe gebe es auch bei den Fachräumen, so dass vor allem im naturwissenschaftlichen Bereich etliche Stunden auf den Nachmittag gelegt werden mussten. Als gut bezeichnete Glaser die Lehrerversorgung, dadurch konnten zusätzlich zum Pflichtunterricht auch zahlreiche Arbeitsgemeinschaften angeboten werden. Die Palette reiche von außerschulischen Sportprojekten in Zusammenarbeit mit Sportvereinen über Chor, Band und Soziales Lernen bis zu Biologieexkursionen und zur Pflege der Homepage. In Zusammenarbeit mit dem DRK Rheinau werden auch erste-Hilfe Kurse sowie gemeinsam mit dem Landfrauenverein die Gelegenheit zum Erwerb des "Haushaltsführerscheins" geboten.

Bei den Wahlen wurde Doris Hertweck im Amt der Vorsitzenden des Elternbeitats bestätigt, ebenso Fritz Hanser als Stellvertreter. Als Mitglieder der Schulkonferenz wurden Doris Hertweck, Sibylle Glaser und Ute Beik gewählt, als Stellvertretewr Nathalie Tritt, Gabriele Stephan und Volker Schüler.

Informationen gab es auch zu Änderungen pädagogischer Schwerpunkte. So werden die Zehntklässler in diesem Jahr erstmals mit der neuen Realschul-Abschlussprüfung konfrontiert. Im Rahmen einer Studie der Universität Freiburg werden die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse ein Lerntagebuch führen. Zur Verbesserung der Hausdaufgaben-Disziplin sei das Kollegium der Schule derzeit dabei, ein gemeinsames und konsequentes Konzept zu erarbeiten. Hinweise des Schulleiters galten auch dem Verbot, Handys auf dem Schulgelände zu benutzen, auch die Umsetzung des Nichtraucher-Schutzgesetzes und die Regelungen des Jugendschutzes zu den Themen Rauchen und zum Alkohol wurden angesprochen.

Als 2. Vorsitzende des Fördervereins der Realschule berichtete Doris Hertweck über Projekte wie die Hausaufgaben-Betreuung an der Schule sowie über die Zusammenarbeit mit Vereinen und örtlichen Betrieben.