Für 40 Jahre im Schuldienst geehrt

Am Dienstag gab es an der Realschule Freistett ein besonderes Ereignis zu feiern: Peter Meier beging sein 40. Dienstjubiläum, und die Kollegen und Kolleginnen nahmen dies zum Anlass für eine herzliche Begegnung. Rektor Gebhard Glaser eröffnete die "außergewöhnliche Dienstbesprechung", indem er in liebenswürdigen und warmherzigen Worten den dienstlichen Lebensweg Peter Meiers beschrieb. Als überzeugter Renchtäle erlebte er Kindheit und Schulzeit in Oberkirch. Nach dem Abitur und dem anschließenden Wehrdienst, entschied sich Peter Meier für ein Lehramtsstudium in Karlsruhe. Die Erste und die Zweite Staatsprüfung in den Fächern Deutsch, Geschichte und Gemeinschaftskunde in den Jahren 1972 und 1973 schloss er mit Bravour ab. In Oberkirch fand er als Junglehrer seine erste Anstellung, dort war er auch bis 1992 an der Realschule tätig.Hinzu kam Anfang der 90-er Jahre die Ausbildung in Informatik an der PH Freiburg. Ergänzend zu seiner Lehrtätigkeit war Peter Meier ein überzeugter Gewerkschaftler, so war er über 10 Jahre Vorsitzender des Ortsverbandes Renchtal und wirkt auch bis heute im DGB-Ortsverband mit. Hinzu kam ein Engagement als Ortschafts- und Gemeinderat sowie der SPD.

"Diese soziale Komponente haben wir, seine Kollegen und Kolleginnen, seine Schüler und Schülerinnen seit nunmehr 15 Jahren, die er bei uns in Freistett tätig ist, erfahren dürfen", betonte Glaser. Tätig war er auch als Mentor junger Referendare, Fachleiter für Deutsch, Geschichte und Politik, Beauftragter für Verkehrserziehung, Leiter der erfolgreichen und auflagenstarken Schülerzeitung VENTIL und nicht zuletzt als Netzwerkberater, einen Bereich, der ihm seit Jahren beschäftigt und zu ständigen Fortbildungen bewegt. Zum Ende Seiner Anspache überreichte Rektor Glaser dem Jubilar eine Urkunde des Regierungspräsidiums, unerschrieben vom Ministerpräsidenten Öttinger. Peter Meier bedankte sich für die Ehrung und hob vor allem das sehr gute Miteinander im Kollegium und mit der Schulleitung hervor, dieses Klima nannte er die Grundvoraussetzung dafür, gute pädagogische Arbeit zu leisten.
Umrahmt wurde die Feierstunde von zwei musikalischen Intermezzi, die Stefanie Möck Jana Budai auf Querflöte und Karinette darboten.