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Keine Frage: nach Berlin. Für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b der Realschule
Rheinau in Freistett stand das Ziel ihrer Studienfahrt schnell fest. Begleitet von
ihrer Lehrerin Christel Göttlich und dem Klassenlehrer Harald Schilling erkundete
man fünf Tage die Bundeshauptstadt Berlin. Neben den obligatorischen Adressen wie
Bundestag mit einer interessanten Informationsveranstaltung im Plenarsaal fand man
genügend weitere Programmpunkte, die allesamt Anklang gefunden haben. Berlin von
oben und auch noch bei Nacht faszinierte alle nach einer Fahrt mit dem Fahrstuhl
auf den Fernsehturm am Alexanderplatz. Aufgrund des ausgesprochen schönen Wetters
wurde nach dem Besuch des Reichstagsgebäudes mit anschließendem Essen im Paul-Löbe-Haus
ein weiterer Programmpunkt spontan aufgenommen, eine Stadtrundfahrt auf der Spree.
Während die geschichtliche Komponente mit einer Führung in der Ausstellung der Story
of Berlin mit Besichtigung des Atomschutzbunkers sowie eines Besuches im Museum am
Checkpoint Charlie Einzug in das Programm der Schulklasse fand, ließ man andererseits
auch die Vampire im Theater des Westens tanzen. Betroffenheit über die totale staatliche
Überwachung zur der Zeit, als es mit der DDR noch zwei deutsche Staaten gab,
machte sich bei einem Besuch ihm ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen breit.
Besonders beeindruckten die sensiblen Ausführungen des Zeitzeugen Horst Jänichen aus
Berlin, der selbst viele Jahre in Gefängnissen der DDR inhaftiert gewesen war und die
Schülerinnen und Schüler dennoch recht unspektakulär durch die Anlage führte.
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