Realschulklassen übernahmen Patenschaften

Einen vorläufigen Abschluss der Aktion, mit der die Realschule Freistett Geld für das Projekt der Family Life Mission e.V. in Burundi gesammelt hatte, fand am Dienstag Mittag im Foyer der Schule statt. Als Schulleiter hieß Gebhard Glaser neben den Schülerinnen und Schülern auch Volker Gscheidle (Kehl) willkommen, der zusammen mit seiner Frau Mitte letzten Jahres in Burundi war und dort das Habakuk-Zentrum besucht hatte. Ziel der Aktion der Realschule war es, eine Schulapotheke für die medizinische Grundversorgung der Kinder in diesem Zentrum aufzubauen und auszustatten, damit sie nicht, wenn sie krank werden, rund 60 Kilometer bis zur nächsten äztlichen Versorgung gefahren werden müssen. Nachdem die Aktion so überaus erfolgreich verlief, wurde außerdem vorgesehen, dass jede der 13 Klassen für 3 Jahre eine Patenschaft für eines der Kinder übernimmt, damit seine Unterbringung, Verpflegung und Unterrichtung in diesem Heim in Burundi finanziert werden kann.

Annette Kleitsch als Organisatorin des Benefizschwimmens konnte jetzt, nachdem noch zahlreiche Spenden von örtlichen Betrieben eingagangen waren, das Endergebnis nennen und Volker Gescheidle symbolisch als Scheck überreichen: 13290,92 Euro waren zusammengekommen. Bei dem "Benefizschwimmen" hatten sich Eltern, Freunde, Verwandte und Bekannte der Schüler bereit erklärt, einen bestimmten Betrag je zurückgelegter 25-Meter-Bahn zu spenden. Und da kam sowohl nach Kilonetern als auch nach Geldbeträgen einiges zusammen. Insgesamt 28,25 Kilometer legten die Schüler der Klasse 7 a in jeweils 40 Minuten zurück und lagen damit an der Spitze, gefolgt von der 7b mit 25,9 und der 6a mit 23,25 Kilometern. Auch das Einsammeln der Sponsorengelder klappte problemlos, hier hatte die 5 b mit fast 2000 Euro großen Anteil am guten Gesamtergebnis, dicht gefolgt von der 7 b mit knapp 1800 Euro. Und auch Firmen waren mit großzügigen Spenden an dem unerwartet großen Erfolg der Aktion beteiligt, von der Fa. Weber-Haus (Linx) über Fa. Zimmer (Freistett) bis zu Maremo (Kehl), Felder-Druck (Honau) und weWa (Lichtenau), um die größten der insgesamt über 30 Betriebe und Einrichtungen herauszugreifen.

Eine Überraschung hatte dann noch Volker Gescheidle für die einzelnen Klassen bereit: er überreichte ihnen Bilder und Lebensläufe "ihrer" Patenkinder, die in einem von der SMV bereitgestellten Glasrahmen in den Klassenzimmern einen Platz finden werden. Vielleicht, so die Erwartung von Gebhard Glaser, werde sich in einigen Fällen auch ein Briefwechsel anschließen, Amtssprache in burundi ist Französisch. Zum Abschluss nutzte er die Gelegenheit, allen Schülerinnen und Schülern, ihren Eltern, den Lehrkräften und natürlich auch allen Sponsoren herzlich zu danken.