Realschulklassen übernehmen Patenschaften
Alle Erwartungen wurden weit übertroffen, die Verantwortlichen staunten, alle Beteiligten
glücklich und stolz auf das, was beim 2. Benefizschwimmen der Realschule Ende letzter
Woche erreicht wurde. Über 10000 Euro werden es sein, die für das Projekt der Family
Life Mission e.V. in Burundi zusammenkommen. Damit kann nicht nur die Schulapotheke für
die medizinische Grundversorgung der Kinder im Habakuk-Zentrum aufgebaut und ausgestattet
werden, vorgesehen ist außerdem, dass jede der 13 Klassen eine Patenschaft für eines
der Kinder übernimmt.
Annette Kleitsch als Organisatorin der Aktion konnte am letzten Schultag den
genauen Endbetrag noch nicht nennen, weil noch nicht alle zugesagten Spenden
eingegangen waren. Schulleiter Gebhard Glaser ging im Weihnachtsgottesdienst auf
die Aktion und freute sich über den großen Einsatz der Schülerinnen und Schüler,
sowohl beim Sammeln von Sponsoren als auch bei den sportlichen Leistungen. "Die
ganze Schule hat sich beispielhaft dafür eingesetzt, dass Kindern in Not geholfen
wird", betonte er.
Annette Kleitsch konnte dann einigen Schülern je einen der Gutscheine für den
Europapark überreichen, welche die Sparkasse zu diesem Zweck gespendet hatte.
Insgesamt schwammen die Schülerinnen und Schüler 261 Kilometer, das waren fast
50 Kilometer mehr als bei der ersten Aktion dieser Art vor 3 Jahren. Mit 28
Kilometern erreichte die Klasse 7a das beste Ergebnis. Gutscheine erhielten
Stefan Hofmann und Björn Sänger, die bei den Jungen in den 40 Minuten die meisten
Bahnen zurückgelegt hatten, bei den Mädchen waren es Stina Acker und Laura Staiger.
Weitere Gutscheine gingen an Aaron McCalla, er hatte erst in diesem Jahr schwimmen
gelernt und es dennoch auf über 20 Bahnen gebracht, sowie Julia Fischer, sie hatte
die meisten Sponsoren gefunden und 3 volle Listen mit Spendern gesammelt. Wie
Gebhard Glaser abschließend betonte, waren auch Lehrkräfte mitgeschwommen, auch
hier lag Annette Kleitsch mit über 70 Bahnen an der Spitze.
Von der Aktion Family Life waren Volker und Elsi Gscheidle gekommen, sie waren
Mitte des Jahres in Burundi und hatten dort das Habakuk-Zentrum besucht. "Es ist
sehr wichtig, dass hier etwas getan wird", betonte er und berichtete, dass viele
der Kinder von den Erlebnissen des Bürgerkrieghes traumatisiert sind. Vom Ergebnis
der Aktion der Realschule war er überwältigt und sagte zu, 13 Patenschaften zu
vermitteln, so dass jede Klasse mit "ihrem" Patenkind Kontakt aufnehmen kann.
Volker Gescheidle
von links: Björn Sänger, Stina Acker, Aaron McCalla, Stefan Hofmann, Laura Staiger, Julia Fischer
und Anmnette Kleitsch
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