Förderverein der Realschule Rheinau aus der Taufe gehoben

21 Gründungsmitglieder verzeichnete der Förderverein der Realschule Rheinau in seiner Gründungsversammlung am Donnerstag. Ein verheißungsvoller Start für einen Verein, der als Ziel hat, das Wohl der Schule und dadurch natürlich der Schüler durch ideelle und materielle Unterstützung zu fördern. Zur Vorsitzenden wurde die Elternbeiratsvorsitzende Martina Hartmann gewählt, die eingangs die Beweggründe für diesen neuen Verein erläuterte. "Schule im Wandel" sei nicht nur ein Schlagwort, dahinter stehen die jetzt umzusetzenden neuen Lehrpläne, die neuen Fächerverbünde, die weg gehen vom bloßen Vermitteln von Unterrichtsstoff hin zur Erziehung zu eigenverantwortlichem, selbständigem Handeln. Diese jetzt greifenden Veränderungen bieten den Schulen aber auch die Möglichkeit, ihr eigenes Profil zu entwickeln und eigene Schwerpunkte zu setzen. Aber nicht nur die Schule, auch die Gesellschaft befinde sich im Wandel, viele Mütter sind zum Beispiel wegen ihrer Berufstätigkeit darauf angewiesen, ihre Kinder verlässlich betreut zu wissen. Die Frage der Ganztagesbetreuung wird zu lösen sein. Der Elternbeirat war der Auffassung, dass auch die Eltern gefordert seien, im Interesse ihrer Kinder die Schule auf dem vor ihr liegenden Weg zu begleiten und zu unterstützen und hat deshalb die Gründung eines Fördervereins Realschule Rheinau beschlossen. Martina Hartmann zeigte sich davon überzeugt, dass sich dadurch der Schule noch mehr Entfaltungsmöglichkeiten in Bezug auf die Unterrichtsgestaltung und weitere schulische Angebote bieten. "Es ist sicher mehr möglich, wenn sich die Schule nicht nur auf die öffentlichen Kassen verlassen muss", zeigte sie sich überzeugt.

Eine Arbeitsgruppe hatte sich schon vor Weihnachten zusammengefunden, um eine Satzung für den zu gründenden Verein auszuarbeiten. Bevor diese mit den Anwesenden diskutiert wurde, wurde die darin vorgesehene Vorstandschaft unter der Regie von Wahlleiter Reiner Ullrich wie folgt gewählt: Vorsitzende ist Martina Hartmann, ihre Stellvertreterin ist Doris Hertweck, Kassiererin Susanne Haag, Schriftführer Fritz Hanser. Zu Beisitzern wurden Ute Beik, Sibylle Glaser und Christel Göttlich als langjährige Lehrerin an der Realschule gewählt. Die während der Gründungsversammlung eingetretenen 21 Mitglieder wählten schließlich noch Brigitte Zimpfer und Heinz Walter zu Kassenprüfern des Vereins. Die Satzung wurde mit geringfügigen Änderungen verabschiedet. Als Vereinszweck ist festgeschrieben, den Erziehungs- und Ausbildungsauftrag und das Schulprogramm der Realschule Rheinau zu unterstützen und zu fördern, ebenso die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schülern, Lehrern, Fachleuten, Firmen, dem Schulträger und örtlichen Vereinen, das Schulleben durch materielle, organisatorische und ideelle Hilf zu unterstützen sowie schulische und außerschulische Projekte zu fördern. Der Mitgliedsbeitrag ist zunächst auf ein Euro pro Monat, also jährlich 12 Euro festgelegt.

Rektor Gebhard Glaser zeigte sich erfreut über die Gründung des Vereins. Drei Balken seien stabiler als nur zwei erläuterte er bildhaft, und wenn zu den Schülern und Lehrern die Elternschaft als dritter Balken dazukämen, entstünde daraus ein stabiles Gebilde, das weniger verrückbar sei, zeigte er sich von der Notwendigkeit einer guten Zusammenarbeit zwischen Elternschaft und Schülern überzeugt. Und gerade die eingangs von Martina Hartmann zitierte "Schule im Wandel" brauche die enge Kommunikation mit den Eltern. Er dankte deshalb den Initiatoren und den neuen Vereinsmitgliedern für ihr Engagement und wünschte sich eine ersprießliche Zusammenarbeit zum Wohle der Schule und zum Wohle der Kinder.



Foto: Die Vorstandschaft: v.l. Sibylle Glaser, Christel Göttlich, Ute Beik, Beisitzerinnen, Doris Hertweck, stv. Vorsitzende, Martina Hartmann, Vorsitzende, Susanne Haag, Kassiererin, Fritz Hanser, Schriftführer