Ansprache Wolfgang Beyrer

Liebe Christel,
als Dein langjähriger „Linksneben“ war es mir ein Bedürfnis, anlässlich Deiner Amtseinführung einen kleinen Beitrag zur Feier zu leisten.

Dieses Jahr feiern wir ja den 200. Todestag von Friedrich Schiller, dem größten SCHWÄBISCHEN Dichter und für mich den größten Dichter Deutschlands - weit vor Goethe! Dank meines Interesses für klassische Musik stieß ich auf die Vertonung vom „Lied von der Glocke“ von Max Bruch. Beim Mitlesen des Textes stieß ich auf folgende Passage, die ich etwas veränderte (Schiller möge es mir verzeihen!):

...Und drinnen waltet
die tüchtige Christel
Die Mutter der Kinder
und herrschet weise
im schulischen Kreise,
Und lehret die Mädchen
Und wehret den Knaben,
Und reget ohn Ende
Die fleißigen Hände
Und mehrt den Gewinn
Mit ordnendem Sinn...